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Impfungen retten Leben!

Aktueller denn je ist das Thema Impfen. In der gynäkologischen Praxis impfen wir Jugendliche gegen Gebärmutterhalskrebs und bereiten Frauen mit Kinderwunsch auf die Schwangerschaft vor, indem wir das gelbe Impfbuch auf Vollständigkeit des Impfstatus überprüfen und Impfungen ggf. auffrischen. Während der Schwangerschaft wird die Keuchhusten Impfung (Pertussis) und je nach Saison die Grippeimpfung empfohlen.

Wir impfen selbstverständlich auch ausserhalb von Kinderwunsch / Schwangerschaft. Infos zur Corona Impfung finden Sie unten.

Unser Impfportfolio umfasst auch die Impfungen gegen häufige Entzündungen von Blase und Scheide – Details finden Sie unten.

IMPFUNGEN

Gerne überprüfen wir Ihren Impfstatus z.B. vor einer geplanten Schwangerschaft. Hierzu benötigen wir Ihr gelbes Impfbuch. Bevor Sie schwanger werden, sollten Sie 2 mal gegen Masern/ Mumps/Röteln geimpft worden sein.

Gerne frischen wir präkonzeptionell (vor der Empfängnis) Ihren Windpockenimpfschutz auf.

Im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinie wird den Empfehlungen der STIKO folgend, im 3. Schwangerschaftstrimenon ein 3-fach Impfstoff (Tetanus-Diphtherie-Pertussis) empfohlen.

Wir bieten Ihnen gerne während der Impfsaison den jeweils aktuellen Grippeimpfstoff an. Auch während einer Schwangerschaft, im 3. Trimenon. Dies ist eine Kassenleistung.

Schon länger ist bekannt, dass humane Papillomviren eine Reihe von Krankheiten auslösen: Neben einem Gebärmutterhalskrebs können dies Genitalwarzen, aber auch Krebserkrankungen der Scheide und des äußeren Genitalbereiches, der Analregion, des Penis und des Nasen- und Rachenraumes sein.

Meist heilt eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus folgenlos aus. Ein Fünftel der Infektionen verläuft jedoch chronisch, d.h., das Virus verbleibt in der Schleimhaut und kann dort Veränderungen von Entartungen, bis hin zu unkontrolliertem Zellwachstum, hervorrufen.

Papillomviren sind weit verbreitet. Sie werden meist beim Geschlechtsverkehr übertragen. So infizieren sich im Laufe ihres Lebens etwa 70% der sexuell aktiven Bevölkerung mit Papillomviren. Spezielle Risikogruppen gibt es nicht. Daher sollte jede Frau aber auch jeder Mann diesen Erkrankungen wirkungsvoll vorbeugen.

Die Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen, aber auch vor Genitalwarzen, die durch Papillomviren der Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58 verursacht werden. Das sind etwa 75% dieser Krebsarten.

Den besten Schutz bietet die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese Impfung bei Mädchen und Jungen bis zum 18. Geburtstag. Allerdings sollte die Impfung nicht auf diesen Zeitraum beschränkt bleiben, da bei Weitem nicht alle Jugendlichen mit dem Eintritt in die Sexualität mit HPV infiziert werden. Auch ältere Frauen, oder Frauen, welche bereits Kontakt mit einem HPV-Typ hatten, profitieren von der Impfung.

Wir bieten Ihnen deshalb die HPV-Impfung als Selbstzahlerleistung an. Die meisten Krankenkassen übernehmen auch die Kosten einer Impfung nach der Behandlung einer Dysplasie (Veränderung der Zellen). Es lohnt sich daher immer, mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufzunehmen- auch in dem Fall, dass Sie bereits älter als 18 Jahre sind und sich noch gerne impfen lassen würden.

Mamas aufgepasst:

Seit 2019 wird die HPV-Impfung auch für Jungs empfohlen und die Kosten für die Impfung bis zum 18. Geburtstag von den Krankenkassen getragen.

Durch einen speziellen Impfstoff mit inaktivierten Keimen verschiedener Milchsäurebakterien lässt sich das Immunsystem anregen, Antikörper gegen Lactobacillus-Stämme, die häufigen Verursacher von Vaginalinfekten, zu bilden und sogar vorhandene Krankheitserreger zu beseitigen („Kreuzreaktion“).

Eine 3-teilige Grundimmunisierung, ergänzt durch eine Auffrischungsimpfung nach einem Jahr, kann so bis zu drei Jahre lang Schutz vor Scheidenentzündungen bieten.

In einer Anwendungsbeobachtung, an der über 500 Frauen mit immer wiederkehrenden Scheidenentzündungen teilnahmen, sank die Zahl der Neuerkrankungen nach der Impfung um 82%.

Studien belegen die Wirksamkeit der intramuskulären Impfung bei Pilzerkrankungen, Trichomonadenbefall und bakteriellen Infekten.

Bakterielle Harnwegs-Infekte werden mit Antibiotika behandelt. Die beseitigen in der Regel schnell und nachhaltig die Auslöser der entzündlichen Reaktion – die Bakterien. Doch diese Behandlung hat ihre Grenzen. Kehrt ein solcher Infekt immer wieder, ist der Therapie-Erfolg häufig nicht zufrieden stellend.

Eine gute Alternative bzw. Ergänzung zur Antibiotika-Behandlung ist seit einiger Zeit die vorbeugende Immunisierung. Ihr Arzt gibt Ihnen dazu dreimal innerhalb eines Monats eine Spritze im Abstand von je 2 Wochen in den Oberarm. Diese enthält abgetötete Formen derjenigen Keime, die für Harnwegs-Infekte verantwortlich sind. Diese geben dem Immunsystem das Signal zur Bildung eigener Abwehrstoffe und senken damit das Risiko für weitere Harnwegs-Infekte erheblich. Die Behandlung kann auch während einer Akut-Phase begonnen werden. Der Vorteil der Immunisierung, im Vergleich zu Antibiotika, liegt in der ursächlichen Behandlung von immer wiederkehrenden Harnwegs-Infekten.

Zahlreiche ärztliche Leistungen, die allgemein empfohlen werden, wie eine Prophylaxe bei wiederkehrenden Harnwegs-Infekten, sind im Regelfall nicht im festgelegten Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse enthalten. Als gesetzlich Versicherte können Sie eine solche Therapie trotzdem erhalten, indem Sie die entstehenden Kosten selbst tragen. Die Arztleistung regelt sich nach der amtlichen Gebührenordnung (GOÄ).

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Unser Spezialist:
Mina Ebadi-Asl | Dr. Maren Prolingheuer | Fachärztinnen Für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. Maren Prolingheuer

Fachärztin für Frauenheilkunde & Geburtshilfe seit 2002
Mina Ebadi-Asl | Dr. Maren Prolingheuer | Fachärztinnen Für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Mina Ebadi Asl

Fachärztin für Frauenheilkunde & Geburtshilfe seit 2007